Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Nutzer der Plattform PSYNOW
1. Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für die Nutzung der digitalen Plattform PSYNOW durch Nutzer, die über PSYNOW psychologische Beratungsleistungen suchen oder buchen.
1.2 Betreiberin der Plattform ist die PSYNOW GmbH, Industriestraße 4, 70565 Stuttgart („PSYNOW“).
1.3 Diese AGB regeln das Rechtsverhältnis zwischen PSYNOW und den Nutzer hinsichtlich der Nutzung der Plattform sowie der damit verbundenen Vermittlungs- und Plattformleistungen. Die Einbeziehung der einheitlichen Beratungsbedingungen in die Verträge zwischen Nutzer und Fachkräften richtet sich nach Ziffer 2.7.
2. Rolle von PSYNOW und Beratungsvertrag
2.1 PSYNOW stellt eine digitale Plattform bereit, über die selbstständig tätige Psychologen und Psychotherapeuten psychologische Beratungsleistungen anbieten und Nutzer diese finden und buchen können.
2.2 PSYNOW erbringt selbst keine psychologische Beratung, heilkundliche Psychotherapie oder medizinische Behandlung.
Der Vertrag über die konkrete Beratungsleistung kommt ausschließlich zwischen der/dem Nutzer und der/dem ausgewählten Berater zustande. PSYNOW wird nicht Vertragspartner dieses Beratungsvertrags.
2.3 Jede einzelne Terminbuchung stellt einen eigenen Beratungsvertrag zwischen Nutzer und Berater dar.
2.4 Über PSYNOW wird psychologische Beratung gebucht. Auch wenn einzelne Berater approbierte Psychotherapeuten sind, ist eine über PSYNOW gebuchte Beratung nicht allein deshalb eine heilkundliche Psychotherapie.
2.5 Die Berater sind selbstständig tätig und entscheiden eigenständig über die fachliche Durchführung ihrer Beratungsleistungen und ihre Verfügbarkeiten.
2.6 Die fachliche und inhaltliche Verantwortung für die Beratung liegt bei der/dem jeweiligen Berater.
2.7 Nutzer stimmen bei der Registrierung den bereitgestellten Beratungsbedingungen für künftige Buchungen über PSYNOW zu. PSYNOW nimmt diese Zustimmung im Namen der Berater entgegen und dokumentiert sie mit Registrierungsdatum und bestätigter Fassung als Nachweis. Solange die Bedingungen unverändert bleiben, ist keine erneute Bestätigung erforderlich.
2.8 Der Beratungsvertrag kann von der/dem Nutzer jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden. Bereits gebuchte Beratungstermine und die hierfür geltenden Stornierungsbedingungen bleiben hiervon unberührt.
3. Profile, Auswahl und Buchung
3.1 Nutzer wählen Berater selbst anhand der auf der Plattform verfügbaren Informationen aus. PSYNOW kann hierfür Suchfunktionen, Filter oder Vorschläge bereitstellen.
3.2 Die Berater sind für die Richtigkeit und Aktualität der von ihnen bereitgestellten fachlichen und persönlichen Profilangaben verantwortlich. PSYNOW kann diese Angaben strukturieren und für die Darstellung auf der Plattform technisch oder redaktionell aufbereiten.
3.3 Verfügbare Termine und der für den jeweiligen Termin geltende Gesamtpreis werden vor Abschluss der Buchung angezeigt.
3.4 Mit der verbindlichen Buchung eines angebotenen Termins kommt der Beratungsvertrag zwischen der/dem Nutzer und der/dem ausgewählten Berater zustande.
3.5 Ein Anspruch auf die Verfügbarkeit bestimmter Berater, Termine, Preise oder Beratungsangebote besteht nicht.
4. Nutzerkonto
4.1 Für bestimmte Funktionen und für die Buchung kann ein Nutzerkonto erforderlich sein. Erforderliche Angaben sind vollständig und wahrheitsgemäß zu machen.
4.2 Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Bestehen Anhaltspunkte für eine unbefugte Nutzung des Kontos, ist PSYNOW unverzüglich zu informieren.
4.3 PSYNOW kann ein Nutzerkonto vorübergehend sperren oder dauerhaft schließen, wenn konkrete Anhaltspunkte für Missbrauch, Zahlungsbetrug, erhebliche oder wiederholte Verstöße gegen diese AGB, rechtswidriges Verhalten oder eine Gefährdung anderer Nutzer, Berater oder der Plattform bestehen.
4.4 Nutzer können ihr Nutzerkonto grundsätzlich jederzeit schließen. Bereits abgeschlossene Buchungen, offene Zahlungen und gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben hiervon unberührt.
4.5 Minderjährige dürfen kostenpflichtige Beratungsleistungen nur buchen, wenn die hierfür erforderliche Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter vorliegt.
Weitergehende gesetzliche, berufsrechtliche oder fachliche Anforderungen an die Beratung Minderjähriger bleiben unberührt.
5. Preise und Zahlungsabwicklung
5.1 Für die erstmalige Nutzung von PSYNOW wird einmalig eine plattformweit einheitliche Anmeldegebühr von 39 Euro erhoben. Die Anmeldegebühr beinhaltet das erste Beratungsgespräch mit der/dem bei der erstmaligen Buchung ausgewählten Berater und gewährt der/dem Nutzer anschließend vollen Zugang zu den für Nutzer verfügbaren Funktionen der Plattform.
5.2 Die Preise für weitere Beratungstermine werden von der/dem jeweiligen Berater eigenständig festgelegt. Der für den jeweiligen Termin geltende Gesamtpreis wird vor Abschluss der Buchung angezeigt.
5.3 Soweit Nutzer die Kosten selbst tragen, ist der jeweils vor Abschluss der Buchung ausgewiesene Betrag mit Abschluss der Buchung zur Zahlung fällig.
5.4 Die Zahlungsabwicklung erfolgt unter Einbindung externer Zahlungsdienstleister. PSYNOW unterstützt die technische und organisatorische Abwicklung von Zahlungen, Rückerstattungen und Abrechnungen im Zusammenhang mit den über die Plattform gebuchten Beratungsleistungen.
Die konkrete Zahlungsabwicklung richtet sich nach dem jeweils eingesetzten Zahlungsmodell.
5.5 Bei einer ordnungsgemäßen Buchung werden keine zusätzlichen Transaktionskosten zum angezeigten Buchungspreis berechnet, soweit vor Abschluss der Buchung nicht ausdrücklich etwas anderes angezeigt wird.
5.6 Kosten, die aufgrund einer von der/dem Nutzer zu vertretenden fehlgeschlagenen, zurückgerufenen oder unberechtigt beanstandeten Zahlung entstehen, können im gesetzlich zulässigen Umfang verlangt werden.
Nutzern bleibt der Nachweis vorbehalten, dass keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind.
6. Nutzung über Arbeitgeber oder andere Unternehmenskunden
6.1 PSYNOW kann Nutzer aufgrund einer gesonderten Vereinbarung mit deren Arbeitgeber oder einem anderen Unternehmenskunden zur Verfügung stehen. Diese gesonderte Vereinbarung ist für die zwischen PSYNOW und dem jeweiligen Unternehmenskunden vereinbarten Leistungen, Kostenübernahmen, Kontingente und sonstigen unternehmensbezogenen Regelungen maßgeblich. Die Kosten können nach Maßgabe dieser Vereinbarung ganz oder teilweise vom jeweiligen Unternehmenskunden getragen werden.
6.2 Die Kostenübernahme lässt das Beratungsverhältnis unberührt. Der Beratungsvertrag kommt auch in diesem Fall ausschließlich zwischen der/dem Nutzer und der/dem jeweiligen Berater zustande.
Der Arbeitgeber oder sonstige Unternehmenskunde wird nicht Vertragspartner der Beratung.
6.3 Soweit ein Unternehmenskunde die Kosten trägt, besteht kein Anspruch der/des Nutzers auf Auszahlung entsprechender Erstattungsbeträge. Erstattungen und Abrechnungen erfolgen gegenüber dem jeweiligen Kostenträger.
6.4 Inhalte der Beratung werden nicht an Arbeitgeber oder andere Unternehmenskunden übermittelt.
Die Verarbeitung von Nutzungs-, Verwaltungs- und Abrechnungsdaten richtet sich nach den geltenden Datenschutzvorschriften und der Datenschutzerklärung.
6.5 Persönliche Zugangscodes, Buchungsberechtigungen, Kontingente oder vergleichbare Zugänge dürfen nur von der jeweils berechtigten Person genutzt und nicht an Dritte weitergegeben werden.
7. Widerrufsrecht
7.1 Verbraucher haben bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein Widerrufsrecht. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung und dem Muster-Widerrufsformular.
7.2 Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab Abschluss der Registrierung. Das Widerrufsrecht kann innerhalb dieses Zeitraums einmalig für die Nutzung der Plattform und die über PSYNOW gebuchten Beratungsleistungen ausgeübt werden. Für später gebuchte Folgetermine beginnt keine neue Widerrufsfrist.
7.3 Wünscht der Nutzer ausdrücklich, dass eine Beratung vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist beginnt, muss er dem vorzeitigen Beginn ausdrücklich zustimmen und bestätigen, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Erbringung der Beratung erlischt. Bei einem wirksamen Widerruf gelten die gesetzlichen Rückabwicklungs- und Wertersatzregelungen. Eine Stornogebühr nach Ziffer 8 wird in diesem Fall nicht berechnet. Wird der Vertrag nicht widerrufen, gelten bei einer Absage oder einem Nichterscheinen die Stornierungsregelungen nach Ziffer 8.
8. Stornierung und Nichterscheinen
8.1 Gebuchte Termine können nach den folgenden Bedingungen storniert werden. Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben unberührt.
Die Stornierungsregelungen gelten auch für Termine, die weniger als 48 Stunden vor ihrem Beginn gebucht werden. Maßgeblich ist ausschließlich der zeitliche Abstand zwischen dem Eingang der Stornierung und dem vereinbarten Terminbeginn. Dies gilt unabhängig davon, wie kurze Zeit nach der Buchung die Stornierung erfolgt, soweit kein gesetzliches Widerrufsrecht entgegensteht.
Maßgeblich ist der Zeitpunkt, zu dem die Stornierung über die hierfür vorgesehene Funktion der Plattform oder über einen von PSYNOW zugelassenen Kommunikationsweg eingeht.
Zwischen 24 und 48 Stunden vor dem Termin
8.2 Bei einer Stornierung zwischen 24 und 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin werden 50 % des Buchungspreises erstattet.
Der verbleibende Betrag dient als pauschalierter Ausgleich für den kurzfristigen Terminausfall und die im Zusammenhang mit der Buchung bereits entstandenen Kosten.
Nutzern bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Ausfall beziehungsweise Schaden entstanden ist.
Weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder Nichterscheinen
8.3 Bei einer Stornierung weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder bei Nichterscheinen kann grundsätzlich der vollständige Buchungspreis als Ausfallvergütung berechnet beziehungsweise einbehalten werden.
Konnte der reservierte Termin anderweitig vergeben werden oder wurden Aufwendungen erspart, wird dies angemessen berücksichtigt.
Nutzern bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Ausfall beziehungsweise Schaden entstanden ist.
8.4 Sagt die/der Berater einen Termin ab und wird dieser nicht durchgeführt, wird der für diesen Termin gezahlte Betrag vollständig erstattet. Alternativ kann auf Wunsch und nach Verfügbarkeit ein Ersatztermin vereinbart werden.
Bei arbeitgeberfinanzierten Buchungen erfolgt eine Erstattung an den jeweiligen Kostenträger.
8.5 Rückerstattungen an Selbstzahler erfolgen grundsätzlich über das bei der Buchung verwendete Zahlungsmittel.
Gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
9. Durchführung der Online-Beratung
9.1 Die über PSYNOW vermittelten Beratungen werden grundsätzlich online über die hierfür vorgesehenen datenschutzkonformen Kommunikationswege der Plattform durchgeführt. Die/der jeweilige Berater darf bei Bedarf auf andere Kommunikationsmittel oder Videodienstleister ausweichen, sofern diese datenschutzkonform genutzt und die geltenden Vertraulichkeits- und Sicherheitsanforderungen gewahrt werden. Die/der Nutzer ist vorab über die abweichende Nutzung und, soweit relevant, über damit verbundene Datenschutz- oder Sicherheitsrisiken zu informieren.
9.2 Nutzer sind für die technischen Voraussetzungen auf ihrer Seite verantwortlich. Erforderlich sind insbesondere ein geeignetes internetfähiges Endgerät, ein funktionsfähiges Mikrofon und – soweit benötigt – eine Kamera, ein unterstützter Browser sowie eine ausreichend stabile Internetverbindung. PSYNOW kann auf der Plattform angemessene technische Mindestanforderungen, insbesondere an die erforderliche Bandbreite, sowie unterstützte Systeme festlegen und entsprechend der technischen Entwicklung aktualisieren.
9.3 Nutzer sollen die technischen Voraussetzungen vor Beginn des Termins überprüfen und einen von PSYNOW angebotenen Technik- oder Verbindungstest nutzen, soweit ein solcher bereitgestellt wird.
9.4 Technische Störungen, die auf eine unzureichende Internetverbindung, ungeeignete Endgeräte, nicht unterstützte Software oder sonstige Umstände im Verantwortungsbereich der Nutzer zurückzuführen sind, fallen nicht in den Verantwortungsbereich von PSYNOW.
Bei auftretenden technischen Problemen ist PSYNOW beziehungsweise die/der Berater möglichst unverzüglich zu informieren.
Gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
10. Grenzen und Eignung der Beratung
10.1 PSYNOW ist kein Notfall- oder Krisendienst.
Die Plattform ist insbesondere nicht für akute psychiatrische oder medizinische Notfälle, akute Selbst- oder Fremdgefährdung oder andere Situationen bestimmt, in denen unverzüglich medizinische oder psychiatrische Hilfe erforderlich ist.
10.2 In einem akuten Notfall sind unverzüglich die örtlich zuständigen Notfallangebote, der Rettungsdienst oder andere geeignete professionelle Hilfsangebote zu kontaktieren.
10.3 PSYNOW gewährleistet nicht, dass über die Plattform in einer akuten Krisensituation rechtzeitig eine geeignete Versorgung verfügbar ist.
10.4 Die/der jeweilige Berater kann eine Beratung ablehnen, unterbrechen oder beenden, wenn die Durchführung aus fachlichen, berufsrechtlichen oder sonstigen sachlichen Gründen nicht geeignet oder nicht verantwortbar erscheint.
Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn eine andere Form professioneller Hilfe angezeigt ist, das Anliegen außerhalb des fachlichen Tätigkeitsbereichs liegt oder eine vertrauensvolle und sichere Durchführung der Beratung nicht möglich ist.
11. Pflichten der Nutzer
11.1 Nutzer dürfen die Plattform nur rechtmäßig und unter Rücksichtnahme auf die Rechte anderer nutzen.
Missbräuchliches, betrügerisches, beleidigendes, bedrohendes, diskriminierendes, belästigendes oder sonst rechtswidriges Verhalten ist untersagt.
11.2 Beratungsgespräche dürfen ohne ausdrückliche Zustimmung aller Beteiligten weder als Audio noch als Video aufgezeichnet, veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben werden.
11.3 Angaben, die für die Buchung und Durchführung der Beratung erforderlich sind, sind nach bestem Wissen zutreffend zu machen.
12. Bewertungen und Plattforminhalte
12.1 Soweit PSYNOW eine Bewertungsfunktion anbietet, dürfen Bewertungen nur auf eigenen Erfahrungen beruhen.
Bewusst falsche, beleidigende, rechtswidrige oder die Rechte Dritter verletzende Inhalte sind unzulässig.
12.2 PSYNOW kann Inhalte, die gegen gesetzliche Vorschriften oder diese AGB verstoßen, nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen entfernen oder deren Verbreitung einschränken.
12.3 Soweit PSYNOW eigene Texte, Übungen, Videos, Arbeitsblätter oder sonstige Inhalte bereitstellt, dürfen diese grundsätzlich nur für persönliche und nicht kommerzielle Zwecke genutzt werden.
Gesetzlich zulässige Nutzungen bleiben unberührt.
13. Datenschutz und Vertraulichkeit
13.1 PSYNOW verarbeitet personenbezogene Daten nach Maßgabe der geltenden Datenschutzvorschriften. Einzelheiten ergeben sich aus der jeweils geltenden Datenschutzerklärung.
13.2 Für die Vertraulichkeit der Beratung sowie gesetzliche oder berufsrechtliche Schweigepflichten gelten die für die/den jeweilige Berater anwendbaren Vorschriften.
13.3 Bei einer Nutzung über einen Arbeitgeber oder anderen Unternehmenskunden werden Inhalte der Beratung nicht an diesen übermittelt.
Nutzungs-, Verwaltungs-, Statistik- oder Abrechnungsdaten werden nur im Rahmen der gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben verarbeitet.
14. Verfügbarkeit und Weiterentwicklung der Plattform
14.1 PSYNOW bemüht sich um eine möglichst störungsfreie Verfügbarkeit der Plattform. Eine jederzeitige, unterbrechungsfreie oder fehlerfreie Verfügbarkeit wird jedoch nicht geschuldet.
14.2 Vorübergehende Einschränkungen können insbesondere durch Wartungsarbeiten, Sicherheitsmaßnahmen, technische Störungen, Ausfälle von Drittanbietern oder Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs von PSYNOW entstehen. Kann ein bereits gebuchter Termin aus technischen oder organisatorischen Gründen im Verantwortungsbereich von PSYNOW nicht wie vorgesehen durchgeführt werden, ist PSYNOW berechtigt, den Termin abzusagen oder einmalig auf einen anderen zumutbaren Termin zu verlegen. Die/der Nutzer wird hierüber so früh wie möglich informiert. Ist der Ersatztermin für die/den Nutzer nicht zumutbar oder kann kein geeigneter Ersatztermin angeboten werden, wird der für den betroffenen Termin gezahlte Betrag erstattet. Bei arbeitgeberfinanzierten Buchungen erfolgt die Abrechnung gegenüber dem jeweiligen Kostenträger.
14.3 PSYNOW darf die Plattform, einzelne Funktionen und technische Abläufe weiterentwickeln, anpassen, einschränken oder ersetzen.
Bereits verbindlich gebuchte Leistungen und zwingende gesetzliche Rechte der Nutzer dürfen dadurch nicht unzulässig beeinträchtigt werden.
15. Haftung von PSYNOW
15.1 PSYNOW haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von PSYNOW, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
15.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet PSYNOW nur für den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden.
Im Übrigen ist die Haftung von PSYNOW bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
15.3 Für die ordnungsgemäße fachliche und vertragsgemäße Erbringung der psychologischen Beratungsleistung ist die/der jeweilige Berater verantwortlich.
16. Änderungen dieser AGB
16.1 PSYNOW kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn hierfür ein sachlicher Grund besteht, insbesondere aufgrund gesetzlicher oder regulatorischer Änderungen, neuer Rechtsprechung, technischer Entwicklungen oder Änderungen der Plattformleistungen.
16.2 Über wesentliche Änderungen werden Nutzer in geeigneter Form informiert.
16.3 Soweit für eine Änderung eine Zustimmung gesetzlich erforderlich ist, wird diese eingeholt.
Änderungen gelten nicht rückwirkend für bereits abgeschlossene Beratungsverträge.
17. Verbraucherstreitbeilegung
17.1 Soweit eine gesetzliche Informationspflicht besteht und keine gesetzliche Teilnahmeverpflichtung eingreift, gilt:
Die PSYNOW GmbH ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
17.2 Gesetzliche Informationspflichten im Zusammenhang mit einer konkreten Verbraucherstreitigkeit bleiben unberührt.
18. Rechtswahl und Schlussbestimmungen
18.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
18.2 Ist die/der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz von PSYNOW.
18.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Vorschriften.
PSYNOW GmbH
AGB für Nutzer
Stand: 01.09.2026